Informationen zur unterschiedlichen Sensor-Technik
bei Überwachungs-Kameras

CCD-Sensoren (charged coupled device)

CCD-Sensoren erfassen durch Licht erzeugte Ladungen: Nach der Belichtung werden die Ladungen (engl. charge) ähnlich einer Eimerkette (daher die Bezeichnung „Eimerkettenschaltung“) schrittweise verschoben, bis sie schließlich als Ladungspakete – eines nach dem anderen – den Ausleseverstärker erreichen. Danach wird eine von der Ladung bzw. von der Lichtmenge abhängige elektrische Spannung ausgegeben. Aufgrund dieses „analogen Schieberegisters“ werden CCD-Sensoren in der Videoüberwachung meist für analoge Kameras verwendet. Grundsätzlich zeichnen sich CCDs durch ein niedriges Rauschen und einen relativ hohen Dynamikbereich aus. Für die Integration von Bildbearbeitungsfunktionen brauchen CCDs zusätzliche Prozessoren.

CMOS-Sensoren

Diese Art der Bildaufnehmer, auch als Active Pixel Sensor bekannt, nutzt die CMOS Technik. Complementary-Metal-Oxide-Semiconductor Sensoren sammeln wie die CCDs bei Lichteinfall erzeugte Ladungen. Dabei liegt aber an jedem einzelnen Pixel ein Ausleseverstärker an, der das Signal verstärkt und ihm einen digitalen Wert zuordnet. Bildsensoren, die auf dieser Technik basieren, unterscheiden sich von CCD-Sensoren vor allem dadurch, dass jeder Pixel einzeln und dadurch schneller ausgelesen wird, was bei IP Kameras von Vorteil ist. CMOS-Sensoren sind günstiger herzustellen als ihre CCD-Pendants. Zudem verbrauchen CMOS-Sensoren deutlich weniger Strom – einige Modelle sollen nur zehn Prozent der Energie eines CCD-Sensors benötigen. Zudem tritt bei CMOS-Sensoren nur ein sehr begrenzter Blooming-Effekt auf. Das bedeutet, dass überbelichtete Bildstellen umliegende Bereiche weit weniger überdecken, da nicht wie bei einem CCD-Sensor überschüssiges Licht an den Nachbarpixel weiter gegeben wird.

Pixim: 100 000 Einzelkameras!

Eine neue Generation von CMOS-Sensoren mit noch besserer Bildqualität stellen die neuen Bildwandler des Herstellers Pixim dar, die durch ausgeklügelte Datenverarbeitung noch mehr aus den Bildern „herausholen“. Aufgrund einer speziellen Abtastmethodik besitzen sie eine erheblich größere Dynamik und erreichen auch bei stärkstem Gegenlicht optimale Ergebnisse.

Um eine optimale Belichtung zu gewährleisten, reguliert sich bei Pixim Sensoren jeder einzelne Pixel völlig automatisch. Durch diese patentierte Technologie agieren die einzelnen Pixel der Überwachungskamera mit Pixim Sensor quasi wie viele eigenständige Einzelkameras, die sich mit jedem Bild aufs Neue an die entsprechenden Lichtbedingungen anpassen. Höchste Auflösung, natürliche Farben, absolute Klarheit und das Eliminieren visueller Störungen wie Blendlicht oder Reflexionen sind das Ergebnis. Vor allem bei extremem Gegenlicht, unkalkulierbaren oder ständig wechselnden Lichtbedingungen, sind Pixim-Sensoren traditionellen Sensoren deutlich überlegen. Voraussetzung für den Einsatz dieser Sensoren ist eine gute, ausreichende Beleuchtung. Bei zu geringer Umgebungs-Beleuchtung sollten Sie nach wie vor auf Kameras mit CCD-Bildaufnehmer setzten.

Quelle: ABUS Security-Center

Der Internationale Juwelier-Warndienst empfiehlt für alle Gegenlicht-Situationen (speziell auf Eingangstüren gerichtete Kameras) Kameras mit einem PIXIM-Sensor! Hiermit werden Bilder in einer Qualität erzeugt, die ggf. eine Identifizierung des Täters / der Täter erlaubt!
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